Was ist Sozialbegleitung?

Die Arbeitsfelder der Sozialbegleitung sind vielfältig und abwechslungsreich.

Sozialbegleiter/innen leisten lebensweltorientierte aufsuchende Arbeit mit Schwerpunkt im nichtstationären Sozialbereich. Sie begleiten Einzelpersonen, Gruppen und Familien. Sie übernehmen sozialbegleiterische Aufträge von Privaten, sozialen Diensten, Gesundheitsligen und Beistandschaftsbehörden, von Institutionen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, der Kirche und weiteren Organisationen.

Tätigkeitsfelder des Sozialbegeiters.

Sozialbegleitung orientiert sich an der Lebenswelt der Klient/innen und bietet alltagsnahe soziale Begleitung in deren Umfeld an. Sie geht von Anliegen aus, die die Klient/innen in ihrer Lebenswelt beschäftigen.

Sozialbegleitung versteht sich aufsuchend und hat ihren Schwerpunkt ausserhalb der stationären Arbeit.

Sozialbegleiter/innen sind Fachleute für die länger dauernde und verlässliche Begleitung von Einzelpersonen, Familien und Gruppen in Lebenslagen, in denen Sozialbegleitung unterstützend und/oder stabilisierend wirkt.

Kern der Begleitung sind das Unterstützen der Klient/innen in der Alltagsbewältigung, bei der Verwirklichung ihrer Bedürfnisse und der Wahrnehmung ihrer Interessen in Bereichen der Freizeitgestaltung, der sozialen Vernetzung, usw. Im Zentrum der Arbeit steht die Selbstbestimmung der Klient/innen. Das soziale Umfeld wird in Absprache mit den Klient/innen in die Begleitung mit einbezogen.

Sozialbegleiter/innen sind geschult in der Gestaltung von Beziehungen. Sie handeln transparent, schaffen ein Umfeld, welches Kontakt und Dialog ermöglicht und begünstigt. Sie erfassen die Situation der Klient/innen und anerkennen ihre Realität, achten ihre Besonderheiten und ihre Bedürfnisse. Sie ermutigen die Klient/innen, ihre eigenen Ressourcen zu erkennen und zu nutzen.

Sozialbegleiter/innen arbeiten auftragsorientiert. Sie planen, dokumentieren und evaluieren ihre Arbeit, arbeiten effektiv mit anderen Fachpersonen, Behörden und Diensten zusammen, sie vernetzen sich und arbeiten in Projekten mit.

Die berufsethischen und rechtlichen Prinzipien gelten als Orientierung, Sozialbegleiter/innen setzen sich mit sozialpolitischen Fragen auseinander und arbeiten nach den Prinzipien des Empowerments. Sie gehen professionell mit Spannungsfeldern und Belastungen um und reflektieren die eigene Arbeit systematisch.